Auf dieser Seite stellen wir Beratungshinweise, nützliche Informationen, Empfehlungen etc. online, die für Flüchtlinge und Unterstützer/innen hilfreich sind. In der Regel sind die Informationen verlinkt mit den Homepages der Flüchtlingsräte oder anderer einschlägiger Quellen.

März (2012)
Prüfung von Reisefähigkeit

Hier ergänzend ein Erlass vom 29.06.2008 zur Frage des Prüfungsumfangs und der Verfahrensweise bei Überprüfungen der “Reisefähigkeit” eines Flüchtlings.

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Februar (2012)
Gesundheitsversorgung von Asylsuchenden und Flüchtlingen in Bremen

Bremer Modell – aktueller Bericht

 

Das Bremer Gesundheitsamt empfiehlt in der aktuellen Studie (2011) von Felicitas Jung die “Reduzierung der Pflichtzeiten in Gemeinschaftsunterkünften” für Asylsuchende.

 

Die gesamte Lebenssituation von Asylsuchenden und Flüchtlingen fördere ihre Gesundheit nicht, heisst es, sondern gefährde (noch) vorhandene Ressourcen. “Unter humanitären und unter gesundheitserhaltenden Gesichtspunkten sollten gesetzliche und politische Spielräume zur Verbesserung ihrer Lebenssituation auch über die direkte Versorgung von körperlichen Krankheiten hinaus stärker als bislang genutzt werden. Gesellschaftspolitische Diskussionen wie um die Rechtmäßigkeit der Begrenzung finanzieller Leistungen für Asylsuchende nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder die Aufhebung der Residenzpflicht können die Lage von Asylsuchenden eben so entspannen, wie die Reduzierung der Pflichtzeiten in Gemeinschaftsunterkünften, wie dies in Bremen gerade verabschiedet wurde. Grundsätzlich hilfreich wäre eine gesellschaftliche Haltung, dass Asylsuchende ihrem gesundheitlichen Bedarf entsprechend zu versorgen sind, und dass das Asylverfahren nicht überwiegend als Abschreckungsverfahren zu gestalten ist.”

 

Generell erhalten Flüchtlinge mit Berechtigung nach §§ 4/6 AsylbLG in Bremen seit 2005 eine Chipkarte der AOK (vereinbarung-aok). Es gibt einige Leistungsvorbehalte, bei denen das Sozialamt entscheidet: für Psychotherapien Begutachtung durch vom Senat beauftragten Klinikarzt, Begutachtung Amtsarzt für DMP, Begutachtung Amtsarzt für Zahnersatz, keine Begutachtung für stationäre Krhs-Behandlungen (fachliche weisung §44). Weitere Details dazu hier und beim Gesundheitsamt Bremen.

 

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Reisefähigkeits-Prüfung NRW

Mitwirkung von Ärzten bei Rückführungsmaßnahmen

Mit einem Erlass vom 01.09.2008 informiert das Innenministerium NRW über das Mitwirken von Ärzten bei Rückführungsmaßnahmen.

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Reisefähigkeits-Prüfung NRW

Erfahrungsberichte zur Mitwirkung von ÄrztInnen bei Abschiebungen

Mit dem Erlass vom 29. Juni 2008 informiert das Innenministerium NRW über die rückgemeldeten Erfahrungen der Ausländer- und Gesundheitsbehörden bzgl. der Zusammenarbeit zwischen Ausländerbehörden und ÄrztInnen bei der Begutachtung der Reisetauglichkeit von Ausreisepflichtigen und dem dazu in NRW geltenden Informations- und Kriterienkatalog.

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Oktober (2011)
Bremer Modell der Gesundheitsversorgung

Das Ziel des Bremer Modells war seit seinem Beginn 1993 eine umfassendere
Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge zu erreichen und die Zugangschancen
zum Gesundheitssystem und die Wohn- und Lebensbedingungen zu verbessern.

Die aktuelle Studie des GA Bremen von Felicitas Jung wertet Daten aus
sieben Jahren und über 18000 Behandlungen dieser Arbeit aus und schlussfolgert
u.a. eine “Reduzierung der Pflichtzeiten in Gemeinschaftsunterkünften” für
Asylsuchende sei empfehlenswert. Details und die gesamte Studie finden Sie hier

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September (2011)
Handbuch für (Alltags-)BegleiterInnen von Flüchtlingen

Das Handbuch für (Alltags-)BegleiterInnen von Flüchtlingen – Gesammelte Erfahrungen der Fortbildungsreihe “Fit für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein” 2008 bis 2010 dokumentiert das Wissen aus zwei Jahren Bildungsarbeit. Von rechtlichen Grundlagen zum Aufenthaltsrecht oder dem Zugang zum Arbeitsmarkt über Basistexte zu bestimmten schutzbedürftigen Gruppen bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit in der Solidaritätsarbeit reichen die Themen in dieser Sammlung.

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